Seit dem Jahr 2006 organisieren die Jungen Europäischen Föderalisten jährlich europaweit die Belarus-Aktion, um auf die letzte Diktatur in Europa unter Aleksandr Lukaschenka aufmerksam zu machen und unsere Solidarität mit den dortigen Oppositionellen zu bekunden. In mittlerweile über 100 Städten werden dabei jedes Mal berühmte Statuen verknebelt, die die fehlende Redefreiheit in Belarus symbolisieren sollen. Auch die Bremer Sektion der JEF nimmt regelmäßig daran teil und hindert etwa das berühmteste Quartett der Stadt am Musizieren. Zuletzt fand die Aktion anlässlich der belarussischen Präsidentschaftswahlen im Dezember 2010 statt, in deren Umfeld friedliche Demonstrationen mit der Gewalt der Sicherheitsapparate niedergeschlagen wurden und oppositionelle Kandidaten willkürlich verhaftet und misshandelt wurden. Ein Minsker Aktivist der in Belarus verbotenen JEF berichtete damals mehrere Tage lang in unserem Onlinemagazin von den dramatischen Umständen:

http://www.treffpunkteuropa.de/Was-geschieht-wirklich-in-Weissrussland